Joachim Witt (*22.02.1949 in Hamburg) ist ein deutscher Musiker

und Schauspieler. Seine bekanntesten Titel sind "Goldener Reiter"

und "Die Flut". Letzteres ist ein Duett mit dem hamburger

Synthie-Pop Sänger Peter Heppner.

 


 

Künstlerischer Werdegang

 

Nachdem Joachim Witt viele Jahre in Coverbands gespielt hatte,

entschloss er sich Mitte der 1970er Jahre, sein Leben ganz der Musik

zu widmen. Seine Karriere begann er 1974 unter dem Pseudonym "Julian“.

 

Ein Jahr zuvor hatte er sich einer freien Theatergruppe

angeschlossen und beim Stück "Gorilla Queen" mitgespielt.

Anschließend machte er eine Schauspielausbildung beim Hamburgischen

SchauspielStudio "Hildburg Frese" und arbeitete danach am

Hamburger Thalia-Theater, das er 1977 wieder verließ.

 

Mitte 1976 gründete er mit zwei Freunden die Rockband

Duesenberg. Ein Jahr später brachte die Band ihr

erstes Album "Duesenberg 1unter dem damaligen Nova-Label

heraus. Die LP verkaufte sich rund 15.000 Mal und ist in

einigen deutschen Musiksendungen vorgestellt worden.

Witt hatte damals schon seine ersten Fernsehauftritte.

1979 wurde das dritte Album "Strangers" veröffentlicht,

für das die Band 1980 mit dem deutschen Musikpreis für die beste

Nachwuchsband ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr verließ

Witt die Band, um eigene Wege zu gehen.

 

Witt schickte einige Demoaufnahmen eigener Songs an

diverse deutsche Musiklabels, welche allerdings alle

abgelehnt wurden. Sein erstes Album "Silberblick" musste Witt

somit völlig alleine produzieren. Lediglich einige seiner alten

Bandkollegen von "Duesenberg" standen Witt zur Seite. Er stellte sein

Album fertigproduziert dem deutschen Label WEA vor, das ihn 1980

unter Vertrag nahm. Im Januar 1981 folgte schließlich seine

bekannteste Single "Goldener Reiter", zu der auch ein Video produziert

wurde. Witt konnte mit dem Album zunächst keinen kommerziellen

Erfolg erzielen und begann noch im Spätherbst mit den

Aufnahmen für sein zweites Album "Edelweiss".

 

Im November wurde die Single "Goldener Reiter" in der Sendung

"Musikladen" in der ARD vorgestellt und somit einem breiten

Publikum zugänglich gemacht. Eine Woche darauf explodierten die

Verkaufszahlen und sowohl beide Singles, als auch das Album

"Silberblick" platzierten sich in den deutschen Charts. Besonders

erfolgreich war die Single "Goldener Reiter", die es bis auf

Platz 2 schaffte. Daher wurde die Veröffentlichung des

zweiten Albums verschoben. Insgesamt verkaufte sich

der "Goldene Reiter" über 250.000 Mal und das Album "Silberblick"

sogar über 300.000 Mal. Mit der Single "Kosmetik" und dem Album

"Silberblick" konnte Witt auch internationale Erfolge

verzeichnen. So erreichte er beispielsweise den 6. Platz

in den Singlecharts von Österreich.

 

Im selben Jahr erhielt Witt eine Rolle im Fernsehfilm

"Inflation im Paradies", zu dem er auch die Filmmusik schrieb.

Das Nachfolgealbum "Edelweiß" mit dem

Ex-Can-Schlagzeuger Jaki Liebezeit und der Mania-D-Saxofonistin

Eva Gössling orientierte sich stilistisch

an der Band "Deutsch Amerikanische Freundschaft" (DAF)

und war ebenfalls ein kommerzieller Erfolg.

 

Kurz nach der Veröffentlichung startete Witt auch seine

erste große Tournee, die ihn von Deutschland über Österreich

bis ins Baltikum führte. Witt galt zu dieser Zeit als bekanntester

und erfolgreichster Solo-Künstler der Neuen Deutschen Welle (NDW).

 

Rainer Werner Fassbinder wollte Witt als Darsteller in dem Film

"Ich Bin Das Glück Dieser Erde" einsetzen, jedoch

verstarb Fassbinder kurz vor Drehbeginn.

 

1996 kam Witt in Kontakt mit der Plattenfirma "Strangeways",

die Bands wie "Wolfsheim" produzierte. Über Kontakte zu

Peter Spilles (Frontmann von Project Pitchfork) nahm ihn das

Label unter Vertrag. Im selben Jahr wurde die Single

"Das Geht Tiefveröffentlicht, die ebenfalls markante

Züge der Neuen Deutschen Härte (NDH) aufweist.

 


 

 


 

Discography

 

Alben :

  • 1980 - Silberblick
  • 1982 - Edelweiss
  • 1983 - Märchenblau
  • 1985 - Moonlight Nights
  • 1985 - Mit Rucksack Und Harpune
  • 1988 - 10 Millionen Partys
  • 1992 - Kapitän Der Träume
  • 1998 - Bayreuth I
  • 2000 - Bayreuth II
  • 2002 - Eisenherz
  • 2004 - Pop
  • 2006 - Bayreuth III
  • 2012 - DOM
  • 2014 - Neumond
  • 2015 - Ich
  • 2016 - Thron
  • 2018 - Rübezahl
  • 2019 - Refugium (Live-Album)

 

Compilations :

  • 1996 - Goldener Reiter
  • 1998 - Das Beste
  • 2007 - Auf Ewig - Meisterwerke
  • 2015 - The Triple Album Collection

 


 

Kontakt

 

 

                                              

 

 


 

Joachim Witt - Dämon

 


 

DJ Set @ Dark Flower Leipzig

 


 

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